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// Glossar

A   B   C  D   E   F   G   H   I   K   L   M   N   P   Q S  T  U   V  W


A

Absicht

Die Absicht, auch „Intention“, ist ein auf ein bestimmtes Ziel gerichteter Plan oder Antrieb, der einer Handlung zu Grunde liegt

Adrenalin

Vom Nebennierenmark produziertes Stresshormon.

Aha-Erlebnis

Eine emotionale Begleiterscheinung einer plötzlichen Eingebung oder „Einsicht“, in der sich Überraschung, Freude und intellektuelle Befriedigung treffen.

Angst

Mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins.

Arbeitsbedingte Erkrankungen

Mit dem Arbeitssicherheitsgesetz aus dem Jahr 1973 ist dieser Begriff eingeführt worden. Dieser ist im Gegensatz zu den Berufskrankheiten nicht gesetzlich definiert. Allgemein versteht man unter arbeitsbedingten Erkrankung Gesundheitsstörungen, die ganz oder teilweise durch die Arbeitsbedingungen verursacht werden.

Arbeitsmedizinische Betreuung

Das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) fordert die arbeitsmedizinische Betreuung aller Beschäftigten durch qualifizierte Arbeitsmediziner oder Betriebsärzte. Der zeitliche Umfang richtet sich dabei nach der Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter, sowie nach der zugehörigen Branche.

Arbeitsschutzausschuss (ASA)

Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) ist in Deutschland für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten vorgeschrieben (§ 11 Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG). Er setzt sich zusammen aus dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten, zwei vom Betriebsrat bestimmten Betriebsrats Mitgliedern, Betriebsärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragten nach S 22 des Siebten Sozialgesetzbuches.

Arbeitssucht

Für den angloamerikanischen Sprachraum wird immer wieder Oates (1971) als „Erfinder“ des Begriffs „Workaholism“ genannt. Allerdings fand der Begriff auch schon in einem Artikel des „Wall Street Journals“ vom 2.2.1971 Erwähnung, die sich mit der Problematik von Unternehmen befasste, ihre Belegschaft zum Nach- Hause- Gehen zu bewegen, wenn diese befürchten musste, aufgrund einer wirtschaftlich schlechten Lage ihre Arbeit zu verlieren. Schon in diesem Artikel werden Arbeitssüchtige als Persönlichkeiten beschrieben, die dringend therapeutische Hilfe benötigen, da sie sich ansonsten zu Tode arbeiten würden. Der bereits erwähnte Oates (1973) gibt an, dass „Workaholism“ ein von ihm geschaffene Neologismus sei, der- in Anlehnung an den Begriff „Alcoholism“ - ein exzessives Bedürfnis nach Arbeit bezeichnet, welches ein solches Ausmaß erreicht hat, dass es zu unübersehbaren Beeinträchtigungen der körperlichen Gesundheit, des persönlichen Wohlbefindens, der interpersonalen Beziehungen und/oder des von Oates (1971) so bezeichneten „sozial Funktionierens“ allgemein kommt.


B

Basis-Emotionen

Universell menschliches Repertoire (angeborener) Gefühlsreaktionen, wie Freude, Angst oder Ekel.

Behaviorismus

Behaviorismus ist eine in den USA entstandene Lehre, die die Psychologie ab Mitte des 20. Jahrhunderts prägte; Behavioristen (von englisch behavior = Verhalten) galt allein das sichtbare Verhalten von Mensch und Tier als erforschbar, nicht aber die Prozesse in der sogenannten „Black Box“, die dem sichtbaren Verhalten verborgen bleiben.

Behaviour Based Safety (BBS, deutsch: Verhaltensbasierte Sicherheit)

Erfolgreiche BBS- Systeme setzen sich mit dem Verhalten, sowie den Motiven, Einstellungen Denkweisen, die zu einem Verhalten führen, auseinander. Dabei gilt, dass ein Verhaltensmuster eine persönliche Nutzenabschätzung darstellt, die sich aus den persönlichen Erfahrungen des Menschen ergeben.

Belohnungssystem

Netzwerk von Hirnregionen das Umweltreize und Verhaltensweise mit einem „motivationalen“ Wert verknüpft, etwa indem es sie als besonders angenehm und erstrebenswert ausweist. Hauptbotenstoff dieses Netzwerks, das unser Glücksempfinden wie auch die Suchtentstehung mitbedingt, ist Dopamin.

Berufsgenossenschaften

Die berufsgenossenschaftliche Präventionstätigkeit zeichnet sich durch ein breites Leistungsspektrum aus, dass sich nicht nur auf die Verhütung von Arbeit- oder Wegeunfällen und Berufskrankheiten beschränkt. Auch der gesamte Bereich sogenannter arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist ein Bestandteil der Prävention. Grundlage der Tätigkeit von Berufsgenossenschaften ist das Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) von 1996, wobei §1 festlegt, dass mit einem geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten sind.

Berufskrankheit

Berufskrankheit nennt eine während der Erwerbsarbeit zugezogene, arbeitsbedingte Erkrankung, die nach den Erkenntnissen der Wirtschaft durch bestimmte, am Arbeitsplatz bzw. im Rahmen der Arbeitstätigkeit gegebenen Einwirkungen eindeutig (und nur durch sie) verursacht worden ist.

Berufsprofil

Sechs Merkmale von Persönlichkeit, die Auskunft geben über Interessen und Fähigkeiten von Personen und wichtige Informationen vermitteln zur Studien-und Berufswahl.

Quelle: RIASEC-Typologie nach John L. Holland, (1919-2008

Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern sowie der Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Mit der Gesundheitsförderung sollen die Gesundheitsressourcen und -potentiale der Beschäftigten gestärkt werden. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen, die auf die Veränderung und Förderung des individuellen Gesundheitsverhalten abzielen.

Betriebliche Gesundheitsmanagement

Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist die systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsfördernden Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten. 

Big Data

Der englischsprachige Begriff Big Data (von englisch big „groß“ und data „Daten“) bezeichnet Datenmengen, welche

  • zu groß oder
  • zu komplex sind oder
  • sich zu schnell ändern oder
  • zu schwach strukturiert

sind, um sie mit manuellen und klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Der traditionellere Begriff im Deutschen ist Massendaten. Big Data ist häufig der Sammelbegriff für digitale Technologien, die in technischer Hinsicht für die neue Ära digitaler Kommunikation und Verarbeitung und in sozialer Hinsicht für den gesellschaftlichen Umbruch verantwortlich gemacht werden. Big Data steht grundsätzlich für große digitale Datenmengen, aber auch für die Analyse und Auswertung. 
Quelle: Wikipedia

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet unter anderem ein umfangreiches Seminarangebot zu Aus- und Fortbildung von Arbeitsschutzakteuren an. Die Veranstaltungen widmen sich dabei unterschiedlichsten Themen, speziell auch dem psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Die jeweils aktuellen Veranstaltungstermine sind dem jährlich neu erscheinenden Seminarkatalog zu entnehmen. Darüber hinaus können vorhandene Seminarkonzeptionen zu Durchführung eigener Veranstaltungen in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen unter www.baua.de.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat den Auftrag, Information und Aufklärung zu allen Fragen des Gesundheitsschutzes der Gesundheitsförderung bei zu stellen. Weitere Informationen unter www.bzga.de.

Burnout

Burnout bezeichnet ursprünglich ein Phänomen bei Menschen, die im Rahmen ihrer Berufstätigkeit Dienstleistungen an anderen oder für andere Menschen bringen. Der Begriff Burnout wurde vom amerikanischen Psychoanalytiker H.J. Freudenberger (1974) geprägt und bedeutet übersetzt soviel wie „ausgebrannt“ oder „ausgebrannt sein“. Darunter ist zu verstehen, dass ursprünglich motivierte und engagierte Mitarbeiter sich im Laufe ihres Berufslebens in ihrer Einstellung und Verhalten verändern und zu reizbaren, die motivierten Kollegen werden, die ihren eigenen Leistungsstand der Menschen halten können. Es kommt bei dem Betroffenen zu körperlichen Symptomen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, aber auch negativen Gestimmtheiten und einer distanzierten bis zynischen Einstellung zur Arbeit und zu den Patienten, Klienten oder Kunden.


C

COPSOQ

Der COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) ist ein wissenschaftlich validierter Fragebogen zur Erfassung psychischer Belastungen und Beanspruchungen bei der Arbeit.

Culture Change

Unternehmenskultur meint die Menge der im Laufe des Bestehens einer Organisation gewachsenen Werte, Normen und Verhaltensmuster. Sie hat über eingefahrenes und oftmals unreflektiertes Denken und Handeln maßgeblichen Einfluss auf das Unternehmen. Die Sicherheitskultur (als Teilmenge der Unternehmenskultur) entscheidet dabei nicht nur unmittelbar über den Schutz von menschlicher Arbeitskraft und materiellen Ressourcen. Darüber hinaus beeinflusst sie mittelbar auch die Produktivität und Profitabilität Ihres Unternehmens.

Alle HRP Heinze -Konzepte und -Qualifizierungen zielen daher darauf ab, die Unternehmenskultur unserer Auftraggeber in Sachen Behaviour Based Safety (verhaltensorientierte Arbeitssicherheit), Loss Control Management (Verlustkontrolle) und Health Protection (Gesundheitsförderung) nachhaltig zu verändern (d.h. Culture Change).


D

Digitalisierung der Arbeit

Die Zukunft der Arbeit wird geprägt sein durch die Miniaturisierung der Computertechnologie, Kommunikation der Software untereinander und immer schnellere Netzwerkverbindungen. Dadurch können Maschinen, Geräte, Produkte und Menschen softwaretechnisch miteinander vernetzt werden („Internet der Dinge“, „Internet der Leistungen“). Das beschleunigt und verändert Arbeitsprozesse und führt zu einer Verknüpfung von Realität und Virtualität. Diese Entwicklung wird oft als „Industrie 4.0“ bezeichnet, obwohl sie alle Arbeits- und Lebensbereiche umfasst.
siehe auch "Industrie 4.0" 


E

Einsicht

Einsicht wird als plötzliches Verstehen eines logischen Zusammenhangs oder Erkennen einer Problemlösung definiert, verbunden mit einem „Aha- Ergebnis“

Einstellungsproblem

Das Festhalten an einem vermeintlichen Lösungsansatz, obwohl sich dieser bereits als unnütz erwies.

Emotionen

Bestimmte Form subjektiven Erlebens, bei dem körperliche Erregung, gedankliche Bewertung und typisches Ausdrucksverhalten zusammenspielen.


F

Fachinformation

Wichtige, dem Kunden/ Interessenten nutzbringende, fachliche Information; zumeist an aktuellen Bezügen festgemacht und zugeordnet den drei Schwerpunkt-Arbeitsbereichen BBS, LCM und HP und/oder Werte/ Führung.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (bzw. Sicherheitsfachkraft bzw. Sicherheitsingenieur) nehmen ihre Verpflichtung gemäß Arbeitssicherheitsgesetz und der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A6 wahr. Nach heutigem Verständnis gehört dazu die ganzheitliche Prävention von Unfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Auch psychische Fehlbeanspruchung gehört dazu, sofern sie arbeitsbedingt sind.


G

GDA

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist eine auf Dauer angelegte konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. 

Gefahr

Zustand oder Ereignis, bei dem ein nicht akzeptables (unvertretbares) Risiko eines Schadenseintritts besteht. 

Gefährdung

Gefährdung bezeichnet die Möglichkeit eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ohne bestimmte Anforderungen an deren Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit.

Gefährdungsbeurteilungen

Gefährdungsbeurteilungen sind Verfahren zur Identifikation und Einschätzung von Gefährdungen und Belastungen. Sie können sowohl zur Diagnose als auch zum Abbau psychischer Belastung beitragen, indem sie auf Defizite in der Arbeitsgestaltung und dem Arbeitsverhalten hinweisen. Gefährdungsbeurteilungen bilden die Voraussetzung für eine gezielte Einleitung sicherheitstechnischer und gesundheitsfördernder Maßnahmen.

D.h. Die Gefährdungsbeurteilung ist der Prozess einer systematischen Ermittlung und Bewertung relevanter Belastungen und Gefährdungen mit dem Ziel, entsprechende Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit festzulegen.

Gestaltpsychologie

Eine psychologische Schule aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die grundlegende Prinzipien der Wahrnehmung und des Denkens entdeckte;
Vorläufer der Kognitionsforschung.


H

Handlung

Die Handlung ist ein motorischer und/oder geistiger Akt zur Erreichung eines Ziels.

Heimarbeit

Heimarbeit meint allgemein eine Erwerbstätigkeit, die meist zu Hause erledigt wird. Dabei werden einfach gelagerte Tätigkeiten ausgeführt. Diese Form der Arbeit gibt es schon sehr lange. Überwiegend Frauen arbeiten für den gewerblichen Bereich von zu Hause aus; sie stellen am Küchentisch bspw. Etuis her, schrauben Kugelschreiber zusammen etc. und werden nach Stückzahl bezahlt.

Home Office

Der englische Begriff meint einen Arbeitsplatz oder ein Arbeitszimmer im privaten Umfeld. In der (Miet-) Wohnung des sog. Telearbeiters ist ein Büro mit einem Bildschirmarbeitsplatz eingerichtet. Zu den gängigen Kommunikationsmitteln im Home Office zählen PC bzw. Notebook, Mobiltelefon.

„H.U.M.O.R Unternehmens- Kabarett“

Unbewusste Themen wie Ängste, Hoffnungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter werden durch kabarettistische Vorträge gespiegelt und humorvoll bewusst gemacht - als subtile Form des Coachings, das besonders erfolgreich in Unternehmensstrukturen eingesetzt wird. „H.U.M.O.R Unternehmens-Kabarett" stimuliert Veränderungsprozesse, löst Blockaden und motiviert. Es setzt Interessensimpulse, bringt Menschen zum Lachen und schafft durch das gemeinsame Erlebnis Identifikation.


I

Industrie 4.0

Industrie 4.0 (auch Vierte industrielle Revolution) ist ein Begriff, der auf die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung und ein gleichnamiges Projekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung zurückgeht. Er soll die Verzahnung der industriellen Produktion „mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik“ bezeichnen. Zentraler Befähiger und wesentlicher Unterschied zu Computer Integrated Manufacturing (demzufolge Industrie 3.0 genannt) ist die Anwendung der Internettechnologien zur Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten. Technologische Grundlage sind cyber-physische Systeme und das „Internet der Dinge“. Die Ziele sind im Wesentlichen klassische Ziele der produzierenden Industrie wie Qualität, Kosten- und Zeiteffizienz, aber auch Ressourceneffizienz, Flexibilität, Wandlungsfähigkeit sowie Robustheit (oder Resilienz) in volatilen Märkten.
Quelle: Wikipedia

Information

Informationen sind Zeichen, Symbole, Sprache/Text, Bilder, Sinneseindrücke, denen eine Person eine Bedeutung zuweist (Interpretation). Die Bedeutung für die jeweilige Person hängt von den individuellen Vorstellungen, Erwartungen und Ansprüchen dieser Person ab. Es gibt also keine „objektive“ Information, die unabhängig von der Interpretation durch eine Person wäre. Das heißt: „Dieselbe“ Information kann für verschiedene Personen unterschiedliches bedeuten (dies ist sogar die Regel).

Internet der Dinge

Der Begriff Internet der Dinge (IdD) (englisch Internet of Things, Kurzform: IoT) beschreibt, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden z. B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücke eingearbeitet.
Quelle: Wikipedia

Intuition

Intuition wird meist als Gegensatz zum rationalen Abwägen verstanden, für schnelle, oft emotional gefärbte Urteile und Entscheidungen; das intuitive „Bauchgefühl“ speist sich meist aus unbewussten Prozessen der Informationsverarbeitung ...


K

Kognitionsforschung

Die Wissenschaft vom Schlussfolgern, Denken und Urteilen.

Kognitive Wende

Als kognitive Wende wird die in den 1960er Jahren beginnende Abkehr vom Behaviorismus bezeichnet; getragen von der Überzeugung, dass die „Black Box“ mit geeigneten Methoden doch erforschbar ist.

Kompetenz

Kompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, auf Grundlage von persönlich gegebenen Voraussetzungen (Dispositionen, wie zum Beispiel Motive, Kenntnisse, physische und psychische Bedingungen) Wissen zur Problemlösung umzusetzen. Kompetenz realisiert sich nur auf der Basis bestehender organisatorischer Voraussetzungen (zum Beispiel Unternehmenskultur, Führung, Zuständigkeit). Kompetenzen setzen sich zusammen aus: Fachkompetenzen, Erfahrungen sowie aus den sogenannten „Schlüsselkompetenzen“ (Methodenkompetenz, sozialkommunikative Kompetenz, personale Kompetenz).

Konditionieren

Konditionieren ist ein wichtigstes Lernparadigma des Behaviorismus. Beim klassischen Konditionieren entsteht ein einfaches Reiz-Reaktions-Muster (z.B. Speichelfluss bei Hunden, die einen Ton hören, welcher zuvor bei Futtergabe erklang); beim operanten Konditionieren werden komplexere Handlungen gelernt (etwa Betätigen eines Futterspenders).

Konflikte

Konflikte sind Spannungssituationen in denen zwei oder mehrere voneinander abhängige oder aufeinander angewiesen Person oder Parteien jeweils versuchen, ihre eigenen Vorstellungen, Interessen und Ziele zu vertreten oder zu verwirklichen. Die Konfliktparteien sind sich dabei in der Regel ihrer Gegnerschaft bewusst. Die Austragung ist meist durch negative Emotionen und Affekte begleitet, wie z.B. Ärger, Stress, Aggression, Angst, Unsicherheit und Frustration.

Konsolidierung

Ein Begriff aus der Gedächtnisforschung für die langfristige Speicherung und Festigung von Lerninhalten.

Krankenkassen

In der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung spielen die gesetzlichen Krankenkassen nach wie vor eine entscheidende Rolle. Wichtigste Grundlage der Präventionstätigkeit von Krankenkassen ist der §20 des SGB V. In diesem Paragraph ist der Handlung- und Aktionsradius der Krankenkassen hinsichtlich deren präventiver Tätigkeiten beschrieben. Dieser Aktionsradius ist in der Neufassung des Paragraphen im Jahr 2000 durch Einführung einer Budgetierung eingeschränkt worden. Danach darf für Maßnahmen der Gesundheitsförderung pro versichertes Mitglied nur noch ein bestimmter Betrag pro Jahr aufgewendet werden.

Kultur

Darunter verstehen wir, wie Werte, Überzeugungen und Traditionen einer Organisation bzw. einer Gesellschaft zusammenspielen und unser Verhalten beeinflussen. Unsere Gesellschaft ist bemüht, dem Bedürfnis nach Sicherheit zu entsprechen. Je sicherer und technisierter die (Arbeits-) Welt ist, desto eher sind Unfälle auf „menschliches Versagen“ und eine fehlerhafte Organisation zurückzuführen. „Je mehr wir aber nach der absoluten Sicherheit verlangen, desto brutaler werden wir bei einem Unglück wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt“ (Bernhard Ott).


L

Lärm

Lärm ist ein unerwünschter Schall, der den Menschen stört, belästigt und/oder dessen Gesundheit schädigt. Lärm kann zu einer erhöhten Unfallgefährdung führen, insbesondere dann, wenn akustische Warnsignale nicht mehr wahrgenommen werden können. Sind Beschäftigte einer Lärmeinwirkung mit den oben genannten Eigenschaften ausgesetzt, so bezeichnet die Unfallverhütungsvorschrift „Lärm“ (BGV B3) diesen Zustand als Lärmgefährdung.


M

Menschliche Natur

Unsere menschliche Natur lässt  sich als eine „Konstante“ umschreiben: Bedürfnisse steuern unser Verhalten ganz entscheidend. Unser zentrales Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung ist eine Reaktion auf ein Grundgefühl des Unbehagens und der Verletzlichkeit. Wir suchen und brauchen deshalb Schutz und Sicherheit.

Mobbing

„Der Begriff Mobbing beschreibt schikanöses Handeln einer oder mehrerer Personen, das gegen eine einzelne Person oder eine Personengruppe gerichtet ist. Die schikanösen Handlungen werden meistens über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt. Sie implizieren grundsätzlich die Täter- Absicht, das Opfer bzw. sein Ansehen zu schädigen und gegebenenfalls aus seiner Position zu vertreiben. Aber auch ohne Schikane- Absicht des Täters können dessen „normale“ Handlung von sensiblen Personen missverstanden und als Mobbing empfunden werden.“

Mobile Commerce

Mobile Commerce (M-Commerce, MC) ist eine spezielle Ausprägung des elektronischen Handels (englisch electronic commerce) unter Verwendung drahtloser Kommunikation und mobiler Endgeräte.

Mobile Commerce bezeichnet jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der die Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, Leistungsvereinbarung oder Leistungserbringung mobile elektronische Kommunikationstechniken (wie z. B. Mobilfunk, Wireless LAN oder Bluetooth) in Verbindung mit mobilen Endgeräten einsetzen. Für den Mobile Commerce gibt es in der Literatur noch kein einheitliches Begriffsgerüst, so dass auf diese Definition analog zum Electronic-Commerce häufig auch der Begriff Mobile-Business Anwendung findet und Mobile Commerce nur im engeren Sinne, also für Warenverkehr, gebraucht wird.
Quelle: Wikipedia

Mobiles Büro

In der flexiblen und mobilen Arbeitswelt fließen Privates und Berufliches häufig ineinander. Wer beruflich viel unterwegs ist, kann kaum noch sagen, wann und wo seine Arbeit beginnt und endet. Am Hotspot im Hotel, am Flughafen oder Bahnhof und auch im Cafe kann jederzeit weltweit eine virtuelle Verbindung hergestellt werden.

Motivation

Stabile, konzentrierte und bereits biografisch früh erworbene Erfahrungen, die entweder vor bestimmten Handlungen warnen oder die Handlungsplanung in bestimmte Richtungen lenken.

Quelle: Roth, G. (1997). Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen. Frankfurt: Suhrkamp.

Multitasking

Ein paralleles Ausführen mehrerer Tätigkeiten, was die Verteilung der eigenen Aufmerksamkeit oder den schnellen Wechsel zwischen Aufgaben erforderlich macht.


N

Neuropsychologie

Eine Unterdisziplin der Psychologie, die sich mit den geistigen Folgen von Hirnschädigungen und der funktionellen Architektur des Gehirns befasst.


P

Persönlichkeit

Das individuelle Verhalten und erleben einer Person

 Quelle: Herzberg, P.Y., & Roth, Persönlichkeitspsychologie, (2014), Wiesbaden, Springer

Persönlichkeitseigenschaften

Viele Persönlichkeitseigenschaften können als Disposition beschrieben werden, und damit als Tendenzen, bestimmte Situation in bestimmter Weise zu erleben und sich dort in bestimmter Weise zu verhalten.

Quelle: Asendorf J. B. (2017), Persönlichkeit. In M. A.Wirti (Hrsg.), Dorsch. Lexikon der Psychologie, in . überarbeitete Auflage, unter Mitarbeit von Janina Strohmer (s. 1265). Bern: Hogrefe.

Persönlichkeitsmerkmal

Eine individuelle Eigenschaft, in der sich Personen voneinander unterscheiden. Die Gesamtheit der Persönlichkeitsmerkmale bildet die Persönlichkeitsstruktur.

Quelle: Hossiep, R. (2017), Persönlichkeitsmerkmal. in M. A Wirtz (Hrsg.), Dorsch. Lexikon der Psychologie. 18., überarbeitete Auflage, unter Mitarbeit von Janina Strohmer (S. 1265). Bern: Hogrefe.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine durch stark belastende Erfahrungen (bspw. Unfall oder Vergewaltigung) ausgelöste psychische Erkrankung, die durch unkontrollierbare Erinnerungen (sog. „Flashbacks“), Angst und Unruhe gekennzeichnet ist.

Proaktive / Reaktive Aufmerksamkeit

Konzentrationsleistung, die sich auf das entdecken erwarteter Reize bezieht (etwa bei der Suche nach bestimmten Wörtern in einem Text) oder aber die Fähigkeit beschreibt, auf neue Reize zu reagieren.

Psychische Beanspruchungen (lt. DIN EN ISO 10075-1)

Die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.
Psychische Beanspruchung ist die körperlich-seelische Reaktion auf Belastungen. Das Beanspruchungserleben jedes Einzelnen hängt von der jeweiligen Belastungsstärke und augenblicklichen Voraussetzungen einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien ab. 

Psychische Beanspruchungsfolgen

Psychische Beanspruchungsfolgen sind die langfristigen Auswirkungen dauerhafter psychischer Beanspruchungen. Sie können positiv (gesundheitsfördernd) oder negativ (gesundheitsschädigend) sein.

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist eine von Sigmund Freud Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Theorie des menschlichen Seelenlebens, in dem das Unbewusste die Hauptrolle spielt.

Psychometrie

Die Messung von Persönlichkeits- Eigenschaften und anderen psychologischen Größen.

Psychische Behinderung

Psychische Behinderungen liegen vor, wenn Erkrankungen mit irreversiblen Schädigungen der Psyche vorausgegangen sind oder wenn von Geburt an Einschränkungen der psychischen Lebensfähigkeit gegeben sind. Psychische Behinderungen können auch als Folge schwerwiegender Verletzungen auftreten.

Psychische Belastung

Psychische Belastung ist die Gesamtheit aller psychischen Einwirkungen, die von außen auf den Menschen zukommen. "Belastung" ist ein neutraler Begriff und enthält weder eine positive noch eine negative Wertung. 

Psychosomatische Erkrankungen

Darunter sind körperliche Erkrankungen oder Störungen zu verstehen, die auf psychischen Ursachen beruhen. Unbewältigte Probleme können beispielsweise in körperlichen Beschwerden zum Ausdruck kommen. Körperliche Erkrankung, deren Auftreten in hohem Maße mit psychischen Faktoren in Zusammenhang gebracht werden, sind zum Beispiel Migräne, Asthma, Colitis ulcerosa oder koronare Herzerkrankung. Allerdings können diese Erkrankungen auch auf andere Ursachen zurückzuführen sein. Voreilige Schlussfolgerung auf psychische Ursachen sollten daher vermieden werden.

Psychosoziale Dienste

Aufgabe solcher Einrichtungen ist die psychosoziale Betreuung von schwer behinderten Menschen, die im Berufsleben stehen. Obwohl die Betreuung von Behinderten den Arbeitsschwerpunkt bildet, können Informationen natürlich auch von Arbeitgebern, von der Schwerbehindertenvertretung oder von Betriebs- bzw. Personalräten eingeholt werden, insbesondere dann, wenn es um die Wiedereingliederung in reguläre oder die Stabilisierung bestehender Arbeitsverhältnisse geht. Zuständig ist immer der psychosoziale Dienst, in dessen Stadt bzw. Kreis der Arbeitsplatz liegt. Weitere Informationen unter: www.integrationsaemter.de


Q

Qualifikation

Eine Qualifikation ist der zertifizierte Nachweis des Kompetenz- und/oder Wissenserwerbes von Personen.


R

Reflex

Der Reflex ist die einfachste Verhaltensform, bei der ein Reiz stets die gleiche Reaktion auslöst (etwa Lidschlag des Auges).

Reiz-Reaktionsmuster

Ein Reiz- Reaktionsmuster ist die feste Beziehung zwischen Umweltreizen und dem Verhalten.

Ressourcen

Ressourcen spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, wie Menschen mit der auf sie einwirkenden Belastung umgehen. Erfährt jemand zum Beispiel eine hohe soziale Unterstützung durch seine Kolleginnen und Kollegen, gelingt es ihm erfahrungsgemäß besser, mit schwierigen Situationen im Arbeitsalltag umzugehen.

Ebenso stellt zum Beispiel ein zielgruppengerechtes Informationsangebot sicher, dass die Beschäftigten ihre Arbeit fehlerfrei erledigen können. Alle Aktivitäten zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sollten daher auch darauf abzielen, die Ressourcen der Beschäftigten zu stärken. Dies sollte vorrangig über die Gestaltung der Arbeitsbedingungen geschehen.


S

Sicherheitsbeauftragte

Die Aufgaben der nach § 22 SGB VII zu bestellenden Stellensicherheitsbeauftragten bestehen in der Unterstützung des Arbeitgebers bzw. der jeweiligen Führungskraft bei der Wahrnehmung der betrieblichen Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Der Sicherheitsbeauftragte ist ehrenamtlich neben seinen eigentlichen Arbeitsaufgaben tätig. Er hat einen kurzen Draht zu seinen Kollegen und kann auch beim Erkennen von psychischen Belastungen eine wichtige Rolle spielen.

Sick Building Syndrom

In der heutigen Zeit arbeiten Millionen von Menschen in modernen Bürogebäuden. Viele von ihnen klagen über Beschwerden, die diffus sind kund eine eindeutige medizinische Diagnose erlauben. In den meisten Fällen handelt es sich um Befindlichkeitsstörungen, die nur während der Aufenthalt im Gebäude auftreten. Die Beschwerden verschwinden wieder, wenn die Beschäftigten das Gebäude verlassen. Das Sick Building Syndrom (SBS) muss entsprechend von der Building Related Illness (BRI) abgegrenzt werden, bei der sich zum Beispiel durch Messungen nachweisen lässt, dass tatsächlich negative Gebäudeeinflüsse vorliegen.

Smart Home

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.

Unter diesen Begriff fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lampen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungselektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten.
Quelle: Wikipedia

Social Media

Social Media (auch Soziale Medien) sind digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen. Der Begriff „Social Media“ wird aber auch für die Beschreibung einer neuen Erwartungshaltung an die Kommunikation genutzt und zur Abgrenzung von dem Begriff soziale Medien im Singular verwendet, da es sich um mehr handelt als um einzelne Medienkanäle.

Soziale Interaktionen und kollaboratives Schreiben (manchmal in Anlehnung an den englischen Begriff auch „Kollaboration“ genannt) in sozialen Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe (one to many) in sozial-mediale Dialoge (many to many).
Quelle: Wikipedia

Somatische Marker

Vom amerikanischen Neurobiologen Antonio Damasio geprägtes, theoretisches Modell, wonach unbewusste emotionale Reaktionen die Qualität von Handlungsoptionen anzeigen und so unsere Entscheidungen beeinflussen.

Stress

Stress ist ein Zustand akuter psychischer Belastungen, etwa infolge von Zeitnot, Gefahr oder emotionalem Druck. Er wird begleitet von einem evolutionär alten Programm körperlicher Aktivierungen, bspw. durch Ausschüttung von Stresshormonen. Eine stressbedingte Alarmbereitschaft des Organismus schädigt auf Dauer die Gesundheit des Menschen. 
Täglich wirken bei der Arbeit im Beruf und auch im Privatleben unterschiedliche Faktoren auf uns ein, die Stress verursachen. Stress wiederum wirkt sich direkt auf unsere psychische und physische Gesundheit aus. Damit wir uns wohlfühlen und unsere Gesundheit dauerhaft schützen, müssen wir lernen, mit diesen Situationen umzugehen. Sie ganz zu vermeiden, gelingt uns nicht immer, aber wir können Techniken zur Entspannung sowie Konflikt- und Zeitmanagement erlernen.  


T

Telearbeit

Verlagert ein Unternehmen Tätigkeiten nach außen und werden dafür Telekommunikationsmittel wie Computer und Mobil-/ Telefon eingesetzt, spricht man von Telearbeit. Wenn die Arbeit in einem Home Office verrichtet wird, bezeichnet man das in der Wissenschaft auch als isolierte Telearbeit oder Teleheimarbeit. Telearbeit kann von einem Selbstständigen oder einem Arbeitnehmer als Organisationsform seiner Arbeit gewählt werden.

Tiefenpsychologie

Tiefenpsychologie ist ein Überbegriff für psychologische Denkschulen, die durch Interpretation und Analogiebildung verborgene psychische Vorgänge und Motive zu ergründen versuchen; bekannteste Vertreterin ist die Psychoanalyse Sigmund Freuds.


U

Umstrukturierung

Ein Wechsel der Sichtweise auf bekannte Fakten und deren kreative Neuordnung, um eine mögliche Problemlösung zu erleichtern; ein solches Verlassen der gewohnten Denkpfade geht der Einsicht häufig voraus.

Unfallversicherungsträger

siehe Berufsgenossenschaften


V

Veränderungskompetenz

Fähigkeit, mit vorhandenen Kompetenzen (Fachkompetenzen, Erfahrungen, Schlüsselkompetenzen) arbeitsbedingte Veränderungen zu erkennen, einzuleiten und/oder sich diesen anzupassen.

Verhältnisprävention

Unter Verhältnisprävention versteht man alle Maßnahmen, auf der Ebene der Organisation, die die Arbeitssicherheit- und den Gesundheitsschutz sicherstellen bzw. erhöhen(z. B. gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und Führung) 

Verhaltensprävention

Unter Verhaltensprävention versteht man alle Maßnahmen, die auf einzelne Mitarbeiter zielen, um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz sicherzustellen bzw. zu erhöhen (z. B. Ernährung, Bewegung, Stesmanagement). 

Vorwissen

Vorwissen ist die Summe der Kenntnisse und Fähigkeiten einer Person, welche zur Lösung eines gegebenen Problems beitragen können, diese jedoch oft auch behindern, weil sie die kognitive Umstrukturierung erschweren. 


W

Wearables

Wearable Computing (engl. tragbare Datenverarbeitung) ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Entwicklung von tragbaren Computersystemen (Wearable Computer oder kurz Wearables) beschäftigt. Ein Wearable Computer wiederum ist ein Computersystem, das während der Anwendung am Körper des Benutzers befestigt ist. Wearable Computing unterscheidet sich von der Verwendung anderer mobiler Computersysteme dadurch, dass die hauptsächliche Tätigkeit des Benutzers nicht die Benutzung des Computers selbst, sondern eine durch den Computer unterstützte Tätigkeit in der realen Welt ist.
Quelle: Wikipedia

Wissen

Wissen bedeutet verknüpfte Informationen, die eine Person befähigt, in einem Kontext Entscheidungen zu treffen und zielgerichtet handeln zu können. Wissen kann implizit oder explizit sein.

Wissen explizit

Explizites Wissen ist Wissen, welches bewusst wahrgenommen werden kann. Es kann dokumentiert, ausgesprochen, unpersönlich und allgemeingültig sein (zum Beispiel Arbeitsanweisungen, Verträge, Bücher).

Wissen implizit

Implizites Wissen ist Wissen, welches eine Person aufgrund ihrer Erfahrung, ihrer Praxis und ihres Lernens besitzt. Implizites Wissen kann nur schwer oder gar nicht beschrieben werden, ist aber wirksames Wissen (zum Beispiel ein Kind kann Fahrrad fahren, ohne zu wissen wie).

Wissen organisational

Organisationales Wissen ist die Gesamtheit allen Wissens im Unternehmen und liefert die Orientierung für Entscheidungen und Handlungen der Personen in der Organisation. Diese Gesamtheit des Wissens ist mehr und anders als die Summe des Wissens der einzelnen Personen der Organisation. Auch organisationales Wissen kann explizit (wie Handbücher, Patente) und implizit (wie Unternehmenskultur, Arbeitsroutinen) sein.